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3. April 2010


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Entwaffnend ehrlich…

2. August 2009

Mr. Robert Dutu

Pandemie der Profitg(e)ier

18. Juni 2009

Auf der Erde sterben jedes Jahr 2 Mio. Menschen an der Malaria, die ganz einfach durch ein Moskitonetz geschützt werden könnten.
Und den Nachrichten ist es keine Zeile wert.

Auf der Erde sterben jedes Jahr 2 Mio. Mädchen und Jungen an Durchfallerkrankungen, die mit einer isotonischen Salzlösung im Wert von ca. 25 Cent behandelt werden könnten.
Und den Nachrichten ist es keine Zeile wert.

Die Masern, Lungenentzündungen und andere, mit relativ preiswerten Impfstoffen heilbare Krankheiten rufen jedes Jahr bei fast 10 Mio. Menschen den Tod hervor.
Und den Nachrichten ist es keine Zeile wert.

Aber als vor einigen Jahren die famose “Vogelgrippe” ausbrach Überfluteten uns die globalen Informationssysteme mit Nachrichten. Mengen an Tinte wurden verbraucht und beängstigende Alarmsignale ausgegeben.

Eine Epidemie, die gefährlichste von allen! Eine Pandemie!

Die Rede von der schrecklichen Krankheit der Hühner ging um den Globus. Und trotz alledem, die Vogelgrippe hatte weltweit “nur” 250 Menschen zu beklagen. 250 Menschen in zehn Jahren, das ist ein Mittel von 25 Menschen pro Jahr. Die normale Grippe tötet jährlich weltweit ca. 500.000 Menschen. Eine halbe Million gegen 25.

Einen Moment mal. Warum wird ein solcher Rummel um die Vogelgrippe veranstaltet?

Etwa weil es hinter diesen Hühnern einen “Hahn” gibt, einen Hahn mit gefährlichen Spornen.

Der transnationale Pharmariese Roche hat von seinem famosen Tamiflu zig Millionen Dosen alleine in den asiatischen Ländern verkauft. Obgleich Tamiflu von zweifelhafter Wirksamkeit ist, hat die britische Regierung 14 Mio. Dosen zur Vorsorge für die Bevölkerung gekauft. Die Vogelgrippe hat Roche und Relenza, den beiden Herstellern der antiviralen Produkte milliardenschwere Gewinne eingespült.

- Zuerst mit den Hühnern, jetzt mit den Schweinen.
- Ja, jetzt beginnt die Hysterie um die Schweinegrippe. Und alle Nachrichtensender der Erde reden nur noch davon .
- Jetzt redet niemand mehr von der ökonomischen Krise, den sich wie Geschwüre ausbreitenden Kriegen oder den Gefolterten von Guantanamo.

Nur die Schweingrippe, die Grippe der Schweine?

Und ich frage mich, wenn es hinter den Hühnern einen großen Hahn gab, gibt es hinter den Schweinen ein “großes Schwein”?

Was sagt ein Verantwortlicher der Roche dazu.

“Wir sind sehr besorgt um diese Epidemie, soviel Leid , darum, werden wir das wundervolle Tamiflu zum Verkauf anbieten.”

- Und zu welchem Preis verkaufen sie das wunderbare Tamiflu?
- OK, wir haben es gesehen: 50 US$ das Päckchen.
- 50 US$ für dieses Schächtelchen mit zehn Tabletten?
- Verstehen Sie doch meine Dame, die Wunder werden teuer bezahlt.
- Das was ich verstehe ist, dass diese multinationalen Konzerne einen guten Gewinn mit dem Leid der Menschen machen.

Die nordamerikanische Firma Gilead Sciences hält das Patent für Tamiflu.

Der größte Aktionär dieser Firma ist niemand weniger als die verhängnisvolle Person, Donald Rumsfeld, der frühere Verteidigungsminister der US-Administration George W. Bushs, der Urheber des Irak-Krieges. Die Aktionäre von Roche und Relenza reiben sich die Hände, sie sind glücklich über die neuen Millionen-Gewinne mit dem zweifelhaften Tamiflu.

Die wirkliche Pandemie ist die Gier, die enormen Gewinne dieser “Gesundheitssöldner”.

Wir sind nicht gegen die zu treffenden Vorbeugemaßnahmen der einzelnen Staaten. Aber wenn die Schweingrippe eine so schreckliche Pandemie ist, wie sie von den Medien angekündigt wurde, wenn die Weltgesundheitsorganisation so besorgt ist, um diese Krankheit, warum wird sie dann nicht zum Weltgesundheitsproblem erklärt und die Herstellung von Generika erlaubt, um sie zu bekämpfen? Das Aufheben der Patente von Roche und Relenza und die kostenlose Verteilung von Generika in allen Ländern, die sie benötigen, besonders in den ärmeren, wäre die beste Lösung.

Aus der mexikanischen Tageszeitung “La Jornada” (nicht verifiziert)

iPhone wird verschenkt, kurz nach dem ich es um 99,- gekauft habe…

16. April 2009

Sehr geehrte Damen und Herren!

Ende letzten Jahres habe ich nach reiflicher Überlegung ein iPhone gekauft und bin auch zu dem von Ihrem Mitarbeiter im T-Mobile Shop empfohlenen Tarif gewechselt. Vor kurzem musste ich nun durch Ihre TV-Werbung erfahren, dass Sie nun mein teuer gekauftes Telefon verschenken und auch noch für ein halbes Jahr die Grundgebühr erlassen.

Ich zahle also den vollen Betrag für das Telefon, bin für zwei Jahre an den Vertrag gebunden und zahle auch den vollen Betrag für die Grundgebühr und wenige Wochen, nach dem ich diesen Vertrag abgeschlossen habe, schenken Sie all dies her. Dass mich dies nicht unbeding mit Freude erfüllt, können Sie sicherlich nachvollziehen.

Im T-Mobile Shop, in dem ich auch mein Telefon erstanden habe, wollte oder konnte man mir nicht weiterhelfen, ein Angebot in meinem Falle gäbe es nicht.

Damit werde ich mich jedoch nicht zufrieden geben, ich kann mir nicht vorstellen, dass Sie einen langjährigen Kunden (ich führe seit 1997 die Vorwahl 0676) auf diese Art und Weise abspeisen. Ich erwarte mir etwas mehr Wertschätzung Ihrer bestehenden Kunden und erhoffe eine entsprechende Reaktion Ihrerseits. Ich bin zwar durch meine Unterschrift in den nächsten Monaten an diesen Vertrag gebunden, Sie können aber gewiss sein, sollte ich kein entsprechendes Entgegenkommen erfahren, werde ich nach Ablauf dieser Zeit kein Kunde Ihres Unternehmens sein. Eine Kundenverärgerungsaktion wie diese erlaubt meiner Meinung nach keine andere Reaktion bestehender Kunden.

In Erwartung Ihrer Mitteilung verbleibe ich
hochachtungsvoll,
Christian Bergler